Einleitungstext
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Vorwort

 

 

 

Der Sozialpsychiatrische Verbund Hildesheim

 

Mit dem Inkrafttreten der geänderten Fassung des Niedersächsischen Gesetzes über Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch Kranke zum 01.07.1997 kamen im wesentlichen zwei neue Aufgaben auf die Kommunen zu. Neben der Erstellung eines Sozialpsychiatrischen Planes durch den Sozialpsychiatrischen Dienst hatte der Landkreis einen Sozialpsychiatrischen Verbund zu bilden. Dieser wurde für den Landkreis Hildesheim ein­schließlich der Stadt Hildesheim am 13.05.1998 gebildet. Inzwischen zählt der Sozialpsychiatrische Verbund Hildesheim 101 Mitglieder, überwiegend Anbieter von Hilfen zur medizinischen, psychologi­schen oder pädagogischen Beratung, Behandlung und Betreuung für Menschen mit psychischen Störungen und deren Angehörige.

Nach dem Willen des Landesgesetzgebers sorgt der Sozialpsychiatrische Verbund  für die Zusammenarbeit der Anbieter von Hilfen und für die Abstimmung der Hilfen, um die Versorgung sicherzustellen. Dazu gehören auch die Feststellung von Versorgungslücken, die Mitarbeit an der Erstellung des Sozialpsychiatrischen Plans , die Öffentlichkeitsarbeit und die Zusammenarbeit mit den Sozialpsychiatrischen Verbünden in benachbarten Versorgungsregionen.

 

In diesem Sinne umfassen die hier aufgeführten Angebote die Leistungen der Einrichtungen, die sich im Sozialpsychiatrischen Verbund Hildesheim organisieren und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Information: „Schritte und Wege in die Tagesstruktur und die berufliche Integration" soll ein klienten- und dienstleisterorientierte (Verbundsmitglieder) Wegweiser für Menschen mit einer psychischen Erkrankung und Ihrer Angehörigen sein. Das inhaltliche Grundkonzept ist von einer Projektgruppe entworfen und in der Arbeitsgruppe erstellt worden.

 

Die Arbeitsgruppe „Arbeit und tagesstrukturierende Hilfen“ ist eine von zur Zeit 6 Arbeits- und Projektgruppen, bestehend aus unterschiedlichsten Mitgliedern des Sozialpsychiatrischen Verbundes aus Hildesheim und dem Landkreis. Die Teilnehmer aus dem Themenbereich Arbeit und Tagesstruktur treffen sich regelmäßig und verbindlich einmal im Monat. Ziel dieser Treffen ist es, sich gegenseitig zu informieren, zu beraten, die Zusammenarbeit zu verbessern und die psychiatrische Versorgung in und um Hildesheim zu fördern. Eine der Hauptaufgaben im Verbund ist das Ermitteln von Versorgungslücken innerhalb unseres Themenbereichs, diese aufzubereiten und über den Vorstand der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung zuzuführen.

 

Je nach dem wie Sie diese Information nutzen können, oder welche Fragen aufkommen, tragen Sie dazu bei, dass Lücken erkannt werden und die Angebote in und um Hildesheim sich zu Ihrem Nutzen weiterentwickeln.

 

Für Anregungen oder Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung:

 

 

Henrike Nielsen

(Begegnungsstätte, Tel. 05121 / 32489)

 

Fred Koch

(AWO-Trialog, Tel. 05121 / 20686-36)

 

 

Einleitung

 

 

 

Es gibt viele „Dschungel“ auf dieser Welt. Einer davon ist der „Angebotsdschungel“ für Menschen, die sich nach einer psychischen Krise, nach eventuellen Krankenhausaufenthalten und nach viel Durcheinander in ihrem Leben wieder um eine Beschäftigung kümmern wollen.

Eine Beschäftigung? Das kann vieles heißen:

 

 

Es kann heißen,

 

  • die Tage wieder sinnvoll zu füllen.
  • sich daran zu gewöhnen wieder längere Zeit unter Menschen zu sein.
  • sich an einen vorgegebenen Zeitplan zu gewöhnen.
  • die Gemeinschaft und die Zusammenarbeit mit anderen zu suchen.
  • verlernte oder neue Eigenschaften, die man zum Arbeiten braucht, an sich (wieder-) zu entdecken.
  • sich in einem geschützten Rahmen zu überlegen, welche Art von Arbeit man in Zukunft machen möchte.
  • unterstützt von Fachleuten, einen genauen Plan zu erstellen, was man erreichen möchte.
  • verschiedene Tätigkeiten auszuprobieren.
  • ein Praktikum zu machen.
  • sich ganz konkret an Arbeit zu gewöhnen.

 

 

 

Jeder Mensch beginnt nach einer Krise an einem ganz persönlichen Punkt, hat ganz persönliche Ziele, Wünsche und Vorstellungen. Diese Broschüre soll dabei helfen, in Hildesheim und im Landkreis genau die richtige Maßnahme für sich zu finden.

 

Dazu werden zuerst jeweils die verschiedenen Formen der Förderungen erklärt. Dabei soll deutlich werden, was Tagesstruktur ist, wie die Vorbereitung auf berufliche (Wieder-) Eingliederung funktioniert, was berufliche Rehabilitation bedeutet und wobei Integration in Arbeit hilft.

 

Danach werden die Angebote in Hildesheim und im Landkreis beschrieben. Jeder Anbieter gibt zu 11 Punkten eine genaue Beschreibung seiner Einrichtung und seines Angebots.

Die verschiedenen Farben sind den vier beschriebenen Bereichen zugeordnet, so ist es leichter, die Maßnahme zu finden, für die man sich interessiert

 

 

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